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Great Cannon

Die Great Cannon missbraucht die PC's unbedarfter Websurfer, um Webseiten lahm zu legen die dafür sorgen, dass die chinesischen Internet-Zensuren umgangen werden können.

 

Das Citizen Lab der Universitiy of Toronto hat zwei verteilte Angriffe analysiert und stieß somit auf die vermeintliche Angriffswaffe der Chinesen. Die Forscher nennen diese Waffe Great Cannon. Der Name ist kein Zufall, denn Chinas Internet-Zensurstelle nennt sich Great Firewall. Die Great Cannon ist zwar kein Teil davon, aber es scheint eng damit verbunden zu sein.


Wie ein überdimensonierter "Man-in-the-Middle-Angriff" fängt sie Web-Anfragen, auf chinesischen Seiten wie z.B. die Suchmaschine "Baidu", ab und injiziert in die Antworten Javascript-Codes. Diese wiederum bringt die PCs der User dazu, andere Seiten anzugreifen. Die chinesische Regierung soll damit u.a. eine groß angelegte DDoS-Attacke auf Github verübt haben und ein Projekt von Greatfire.org unter Beschuss genommen haben. Der Angriffscode soll in beiden Fällen scheinbar von "Baidu" gekommen sein. Allerdings versicherten die Betreiber, dass ihre Server nicht komprimiert worden sind.

 

Laut den Forschern von Citizen Lab macht Great Cannon potenziell nicht nur die PC's chinesischer Internetsurfer zu Tätern, sondern auch alle, die unverschlüsselt chinesische Webseiten besuchen oder auch nur Webseiten aufrufen, die Werbung von chinesischen Diensten einblenden. China könnte mit der Great Cannon gezielt  Webseiten auf der ganzen Welt überlasten und somit quasi abschießen.

 

16.04.2015

 

 

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